Projektbericht Frühsommer 2005

Aufbau einer Grundschule in Tansania

Ihre Hilfe ist gefragt!

In einem fortlaufenden Projekt betreut Wibia e.V. eine Grundschule in Wibia, Tansania. Ziel des Projektes ist es, den Kindern von Wibia eine gute Grundschulausbildung zu ermöglichen. Dies bedeutet, neben dem Unterricht in soliden Klassenräumen, mit ausreichendem Schulmaterial und gut ausgebildeten Lehrern, auch die Versorgung der Kinder mit ausreichend Grundnahrungsmitteln und Trinkwasser, damit fruchtbares Lernen und Leben möglich ist.

Der Verein finanziert das Projekt durch Spenden und Zuwendungen für z.B. Postkarten und Kalender.

In Zusammenarbeit mit den Dorfbewohnern und dem Schulkomitee wurden bisher (siehe hierzu u.a. Projektbericht 2004)

  • 2 Klassenräume incl. Innenausstattung errichtet
  • 7 Klassenräume in Stand gesetzt
  • Erste-Hilfe-Seminare initiiert
  • Mais im Schulgarten angepflanzt, in der Dürreperiode Nahrungsmittel hinzugekauft (Mais, Reis)
  • Eine medizinische Grundversorgung der Kinder begonnen
  • Unterrichtsmaterialien erprobt, gebaut und angeschafft
  • Die örtliche Wasserpumpe Instand gesetzt
  • Eine Fortbildung der Lehrer in Zusammenarbeit mit den örtlichen Behörden initiiert

Folgende Dinge sind für Sommer 2005 geplant:

  • Abriss einsturzgefährdeter und Neubau weiterer Unterrichtsräume
  • Organisation von Schulspeisungen und Anpflanzung von Grundnahrungsmitteln zur Selbstversorgung der Schule
  • Erstellung von Unterrichtsmaterialien zur anschaulichen Vermittlung von Lesen, Schreiben und Rechnen sowie traditionellen Kulturtechniken
  • Medizinische Grundversorgung der Kinder/ Fortsetzung der Erste-Hilfe-Seminare
  • Ausstattung mit Schreibutensilien, denn nicht jedes Kind verfügt über einen Bleistift, ein eigenes Heft etc.
  • Initiierung von Lehrerfortbildungen in Zusammenarbeit mit der Schulbehörde
  • Anstellung zusätzlicher Lehrkräfte und Bereitstellung der hierfür notwendigen Unterkünfte
  • Trinkwasseraufbereitung nach örtlichem Standard

In diesem Projekt wird nach dem Prinzip: „Hilfe zur Selbsthilfe“ gearbeitet. So sind vom Schulkind bis zur alten Frau alle Dorfbewohner mit in das Projekt einbezogen. Jeder leistet einen Beitrag für seine Schule und die Menschen fühlen sich verantwortlich. Viele sind durch das, was wir bisher geschafft haben, hoch motiviert für neue Arbeiten.

Schule in Tansania bedeutet nicht nur, dass Kulturtechniken erlernt werden, sondern auch, dass Wissen über Gesundheit, Hygiene, gesunde Ernährung und besonders den HI-Virus vermittelt werden. Zudem schützt der Schulbesuch die Kinder vor Kinderarbeit und ermöglicht ihnen so eine bessere Zukunft.

UM DIESES PROJEKT AUCH WEITERHIN ERFOLGREICH DURCHFÜHREN ZU KÖNNEN, SIND WIR AUF IHRE MITHILFE ANGEWIESEN!

Wir hoffen, dass Sie im Rahmen Ihrer Möglichkeiten einen kleinen Beitrag leisten können, denn schon unser Kleingeld kann dort viel bewirken!

100% DER SPENDE GEHT AN DIE KINDER. JEGLICHE ARBEITEN IN DEUTSCHLAND WERDEN EHRENAMTLICH AUSGEFÜHRT.

SO KANN AUCH DIESEN KINDERN EIN STÜCK DESSEN ERMÖGLICHT WERDEN, WAS FÜR UNS SELBSTVERSTÄNDLICH IST.